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EUR 14,90 |
Nördlich der Sonne. Allein in den Wäldern Alaskas. Ein Trapperleben
von Fred Hatfield
Amazon Kundenrezension:
Memoiren von Prominenten sind nichts Neues. Doch dass einer der letzten Trapper Alaskas – notabene ein schweigsamer Mann – mit 80 Jahren zur Feder greift und seine Autobiografie verfasst, ist eher ungewöhnlich. Aber spannend! Auch, weil das Leben und die Welt, die er beschreibt, in dieser Form kaum mehr existent sind. Dabei ist’s noch gar nicht lange her, dass es sie gab.
Klar, als Trapper ist der Autor Fred Hatfield 1910 nicht geboren. Auch nicht in Alaska. Es war die Suche nach Arbeit, die ihn 1933 dorthin verschlug. Und bald schon führte ihn ein Bericht über einen Goldfund tiefer in Alaskas Wälder. Was dann begann, war ein Leben, gegenüber dem alle heute medial so gerne inszenierten Robinsonaden verblassen. Denn wer ist heutzutage noch in der Lage, sein Haus allein zu bauen, sein Essen täglich selber zu erjagen und jahre-, wenn auch nicht lebenslang, allein in der Einsamkeit zu leben und fast nur mit Bären, Füchsen, Elchen und Wölfen Umgang zu haben?
Exakt dieses Leben mit und in der Natur übrigens hat mich beim Lesen fasziniert. Zudem bot mir das Buch eine tolle Gelegenheit dazu, die Welt des 20. Jahrhunderts einmal aus ganz anderer Perspektive kennen zu lernen.
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